„Mein Ehrgeiz, gerade hier Bank zu machen? Ich liebe es, in einer der wohl buntesten Filialen der Haspa zu arbeiten …“

Katja Mack, Filialleiterin

Es ist eine kleine, verrückte Welt, für die man offen sein muss. Jeder Kunde ist anders und hat seine ganz persönlichen Bedürfnisse. Ich möchte hier vorleben und zeigen, dass man sich seine Wünsche erfüllen kann, wenn man die Finanzen im Blick hat. Bei uns in der Schlange an der Kasse stehen die Promis, Caféinhaber, Dönerverkäufer, Handwerker, die Prostituierten, die Rentner und die Menschen, denen man das offizielle Geschlecht nicht immer ansehen kann. Ich finde den Kontrast zwischen dem oft konservativen Image einer Bank und diesem vielseitigen Stadtteil extrem reizvoll. Wir sind ein Teil vom Kiez. Und wir können es hier schaffen, Bank anfassbar zu machen. Verrückte Vorfälle gibt es jeden Tag. An meinem ersten Tag in der Wohlwillstraße betrat ein Herr mit Ghettoblaster auf der Schulter und Musik auf höchster Lautstärke die Filiale, zehn Minuten später wurde die Straße von der Polizei abgesperrt, da es in einer Mülltonne vor der Filiale geknallt hat. Offensichtlich hatte jemand einen Knallkörper darin gezündet. “So richtig normal” gibt es hier glaube ich nicht. Gleichzeitig ist es auch herausfordernd hier: Die Kunden anzuregen, mal über die eigene Finanzplanung nachzudenken, ist wichtig. Hier stehen gerade beim aktuellen Niedrigzins die Konsumwünsche im Vordergrund. Ich zeige, dass ein guter Mix zwischen Geldausgeben und Sparen funktioniert.

„Meine Bank heißt …“

Sven, Anette, Carsten und 4.997 mehr möchten Ihnen beweisen, dass Ihre Angelegenheiten mehr verdienen als eine Bank. Und dafür stehen sie nicht nur mit ihren Namen. Sehen Sie selbst.